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Religiöser Schwerpunkt

 

  

Der christliche Glaube kommt in den Schulgottesdiensten und im Religionsunterricht zum Ausdruck.

 

  

Religion verstehen wir dabei grundsätzlich und zuallererst als Vertrauen. Da niemand gezwungen werden will und soll, die Existenz Gottes einfach anzunehmen, geht es darum, zu einem Vertrauen auf Gott einzuladen und dafür vernünftige und gute Gründe aufzuzeigen. Vertrauen gehört zu den grundlegenden Lebensmomenten, besonders in Lebenskrisen und in Zeiten des Glücks.

 

  

Die inhaltliche Arbeit im Religionsunterricht orientiert sich an den in den Richtlinien angegebenen Kernthemen. Die Durcharbeitung dieser Kernthemen geschieht nie schematisch, sondern berücksichtigt immer den Fragehorizont der jeweiligen Lerngruppe.

 

  

Grundlage für das Verstehen der christlichen Religion und der Texte der Religion ist das Verstehen von Sprache. In diesem Zusammenhang spielen Metaphern und Symbole eine besonders wichtige Rolle.

  

 

Der Religionsunterricht leistet seinen Beitrag zur Werteerziehung. Grundlegender Begriff ist dabei das Wort Respekt. Respekt, also Achtung und Rücksichtnahme, ist das Gegenteil von Gleichgültigkeit und Destruktivität. Respekt wird auch eingeübt in den Gottesdienstfeiern. Respekt gilt auch den Menschen und Feiern der anderen Religionen.

 

  

Mit verschiedenen Formen der Besinnung und der Stille versuchen wir, eine Ahnung vom Seelengrund des Menschen zu bekommen. Religiöse Erfahrung scheint in unserer Zeit ganz weit weg und fern zu sein. Auf Wegen der Stille können Menschen aller Altersstufen Hinweise bekommen, das Erleben des Nichts durchzuarbeiten und sich für Zeichen des Göttlichen bereitzuhalten.

  

 

Unsere Fachkonferenz ist immer ökumenisch. Wir tagen, reden und entscheiden nicht getrennt, sondern immer zusammen. Wir unterstützen uns gegenseitig, wann immer wir es können. Wir arbeiten mit am Ziel der Einheit aller Christen.

 

  

Durch die Gestaltung des Alltags, durch die Kommunikation, durch Erlebnisse praktischer Formen der Mitarbeit (Caritas, Misereor), durch die Erfahrung der Gottesdienste, durch Formen der Besinnung und der Stille entsteht ein Lernweg, auf dem Schülerinnen und Schüler gute Gründe erfahren können, warum es sich lohnt, trotz allem und in aller Negativität dieser Welt auf den Gott vertrauen zu dürfen, auf den auch Jesus von Nazareth sich verlassen hat, zu dem Jesus gebetet und in dem Jesus sich fest verankert hat.

 

 

 

Tage religiöser Orientierung

  

 

Am Ende der Klasse 10 fahren die Klassen zu „Tagen religiöser Orientierung“ (TrO). Die TrO bieten den Schülerinnen und Schülern gegen Ende ihrer Schulzeit in der Sekundarstufe I Gelegenheit zu intensiver Reflexion.

 

  

Die TrO finden außerhalb der Schule und ihrer alltäglichen Abläufe statt.

 

Die Abwesenheit vom elterlichen Zuhause sowie von den gewohnten schulischen Bedingungen ist Herausforderung und Chance. Die TrO bieten einen geschützten zeitlichen und örtlichen Rahmen, der zur Rückschau wie auch zum Ausblick auf den weiteren Lebensweg genutzt werden kann – sowohl individuell als auch in Verbindung mit den Mitschülerinnen und Mitschülern.

  

 

Die Bezeichnung TrO weist bereits darauf hin, dass auch religiöse Fragestellungen einen bedeutenden Stellenwert innerhalb dieser Woche einnehmen.

 

  

Um den Schülerinnen und Schülern Einblick in eine andere Lebensform zu ermöglichen, finden die TrO oft im Kloster Gerleve statt.

 

Weitere Formen der TrO hat es auch gegeben:

 

So haben Klassen die Gedenkstätten in Auschwitz in Polen besucht, um sich mit den Fragen nach dem abgrundtief Bösen in unserer Welt auseinanderzusetzen.

 

Andere Klassen haben sich mit dem Thema des Weltfriedens und Religionsfriedens beschäftigt und dazu die Neue Synagoge in Gelsenkirchen, die Moschee in Marl-Hamm und die Hl.-Kreuz-Kirche in Dülmen aufgesucht und vertiefende Gespräche mit Leitern aus den Religionen geführt.

 

 

 

 

Schulgottesdienst

  

 

An weitgehend jedem Mittwoch feiern die Schülerinnen und Schüler sowie die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der beiden Klassen eines Jahrgangs den Schulgottesdienst als Eucharistiefeier in der St.-Barbara-Kirche in Herten.

 

  

Die evangelischen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer feiern zusätzlich einmal bis zweimal im Halbjahr einen Gottesdienst ebenfalls in der St.-Barbara-Kirche in Herten.

 

Vorbereitet wird der Gottesdienst im evangelischen Religionsunterricht.

 

  

Die Feier unserer Gottesdienste beruht auf den folgenden Grundlagen und Erfahrungen:

 

  

1. Über unseren Glauben wollen wir sprechen, wir wollen ihn deuten für unser Leben. Dazu möchten wir Glauben auch tun und ausdrücken.

 

2. Als Menschen, die auf Christus vertrauen, versuchen wir, in kleinen und bescheidenen Formen sowohl beim Beten als auch beim Handeln mit dabei zu sein.

 

3. Wir beteiligen uns an der Aufgabe, die uns Menschen gestellt ist, nämlich Gott zu suchen.

 

4. Wir erfahren Stille und Gebet. Dabei erleben wir die Stille durchaus als Kontrast zu fast allen anderen Lebensfeldern in der heutigen Gesellschaft.

 

5. Wir lernen, vor Vollzügen der Religion und Kultur Respekt zu entwickeln. Mit Argumenten versuchen wir zu begründen, dass die Gottesdienstfeier Achtung genießt.

 

In der Eucharistiefeier geht es um Leben und Tod und Auferstehung.

 

6. Wir praktizieren Glauben in Freiheit. Dazu gehören sowohl Zustimmung, Kritik und Respekt vor anderen Glaubensüberzeugungen.

 

7. Bei fast allen Gottesdiensten können die Kinder und Jugendlichen durch die Vorbereitung ihre Themen und Fragen, die sie bewegen, einbringen. Es entsteht so eine Verbindung von christlichem Glauben und Erfahrungen der Menschen.

 

8. Auf diese Weise nehmen wir teil am Gemeindeleben der St.-Antonius-Gemeinde, deren Priester die Schulgottesdienste mit uns feiern.

 

9. Nach jedem Gottesdienst findet eine Besprechung in der Klasse statt.

 

10. Der letzte Gottesdienst eines Jahrgangs ist der Abschlussgottesdienst am Ende der Klasse 10. Mit dieser Feier beginnt die Verabschiedung und Entlassung. -

 

  

Nach Erfahrungen mit Wortgottesdiensten und Eucharistiefeiern stellen wir fest, dass die Gottesdienste als Eucharistiefeiern mit ihrer Regelmäßigkeit und mit der Erfahrung über die sechs Schuljahre für viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen guten Vorrat an Erinnerungen darstellen.

 

Viele Jugendliche können am Ende der Schulzeit auf gute und positive

 

Gottesdiensterfahrungen zurückschauen.

 

Wichtige Information

Aktuelle Termine

Mo 25.09. 19:30-
Schulpflegschaftssitzung
Mi 27.09. 00:00-0:00
Schulfrei - Lehrerfortbildung
Mi 27.09. 08:00-16:00
Sozialer Tag Klasse 7b